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Neue Moderatorinnen für den „Elterntalk“ ausgebildet.

Nach einem Jahr reger Netzwerkarbeit und der Suche nach unterschiedlichen Kooperationspartner im Landkreis Pfaffenhofen, wie beispielsweise Caritas Pfaffenhofen, VHS und das Bürgerhaus Manching, und vor allen Dingen nach Müttern und Vätern, die sich zu ehrenamtlichen Moderatorinnen und Moderatoren schulen lassen möchten, trägt die Arbeit erste Früchte.



Mitte November konnte Eva-Maria Schlagenhaufer vom Bereich Elternbildung am Landratsamt Pfaffenhofen sieben neue Moderatorinnen schulen, die demnächst mit ihren „Elterntalk“-Runden im Landkreis beginnen werden. „Ich freue mich sehr, dass sich sieben so tolle Frauen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten für das Projekt haben begeistern lassen und nun in unserem Landkreis ehrenamtlich engagieren“, so die Sozialpädagogin.



Die weitere Stellvertreterin des Landrats Kerstin Schnapp überreichte den neuen Moderatorinnen die entsprechenden Teilnahmebestätigungen und bedanke sich sehr herzlich für deren Engagement. Die Standortpartnerin und Sachgebietsleitung des Besonderen Fachdienst II am Landratsamt Pfaffenhofen Andrea Schenker sprach ebenfalls ihren Dank aus und überreichte eine „Elterntalk“-Tasche mit der Grundausstattung für die ersten Talks zum Thema Erziehung.



Das Projekt „Elterntalk“ gibt es im Landkreis Pfaffenhofen inzwischen seit 17 Jahren. In den vergangenen Jahren hat das kostenlose Elternbildungsangebot durch die Pandemie an Auftrieb verloren und ist eingeschlafen. Im vergangenen Jahr konnte die neue Regionalbeauftragte Eva-Maria Schlagenhaufer, die den Bereich Elternbildung der Abteilung Familie, Jugend, Bildung am Landratsamt Pfaffenhofen übernommen hat, die langjährige „Elterntalk“-Moderatorin Christine Kunzmann-Ünlü für das Projekt zurückgewinnen.



„Christine Kunzmann-Ünlü ist überaus engagiert und konnte mit ihrer offenen und freundlichen Art viele Eltern für das Projekt begeistern“, so die Sozialpädagogin. Im Markt Manching konnte sie mit Engagement und vor allem Ausdauer regelmäßige Elterntalk-Runden zu den unterschiedlichsten Erziehungsthemen im Bürgerhaus sowie in der Bibliothek des Marktes etablieren. Christine Kunzmann-Ünlü bietet auf Nachfrage auch Talks im privaten Raum an.



Wer Lust hat, an einem „Elterntalk“ teilzunehmen, privat als Gastgeberin oder Gastgeber einen Talk anzubieten oder selbst Moderatorin beziehungsweise Moderator zu werden, kann sich gerne bei Eva-Maria Schlagenhaufer melden. „Unter anderem freuen wir uns natürlich stets über neue Kooperationspartner, die Interesse an dem Projekt haben und Elterntalk anbieten möchten“, so die Sozialpädagogin.



Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich ebenfalls gerne an Eva-Maria Schlagenhaufer wenden: Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm, Besonderer Fachdienst II – Elternbildung, Hauptplatz 22, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm, Telefonnummer (01 62) 1 58 18 82 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..



Das Foto zeigt die neuen Elterntalk-Moderatorinnen mit der weiteren Stellvertreterin des Landrats Kerstin Schnapp (rechts), Eva-Maria Schlagenhaufer (4. von links) und Sachgebietsleiterin Andrea Schenker (links)



Was steckt hinter „Elterntalk“?
Das Leben mit Kindern wirft viele Fragen auf. Manchmal möchte man sich über bestimmte Themen gern mit Gleichgesinnten austauschen. Dafür bietet „Elterntalk“ den passenden Rahmen. Die Grundidee ist, dass Eltern die Experten ihrer eigenen Lebenswelt und ihrer Kinder sind und von einem gemeinsamen Austausch auf Augenhöhe mit anderen Müttern und Vätern sehr profitieren.
„Elterntalk“ ist kostenlos und beschäftigt sich mit Themen, wie zum Beispiel Erziehung, Medien, Konsum, Suchtvorbeugung etc.



Zudem werden Fragen aufgegriffen, wie beispielsweise TV, Handy, Tablet – Wie macht ihr das so? Wie motiviere ich mein Kind zum Lernen? Und wie stärke ich sie für schwierige Lebensphasen?
Die Erziehungskompetenz von Eltern durch Eltern stärken. Das ist das Ziel von „Elterntalk“. Im Mittelpunkt steht der Informations- und Gedankenaustausch der Eltern selbst: Ihre eigenen Fähigkeiten, Erfahrungen, Fragen und Interessen sind von großer Bedeutung.



Die Gesprächsrunden für Eltern und Erziehungsberechtigte mit Kindern bis 18 Jahre werden von Müttern und Väter, die als Moderatorin beziehungsweise Moderator geschult wurden und fachlich begleitet werden, durchgeführt.








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