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Die Beobachtergruppe der Sternwarte des Deutschen Museums feiert Jubiläum – mit Führungen, Vorträgen und Mondfinsternis beim Astronomietag am 28. Oktober 2023.

(km) Am 26. Oktober 1998 fand die Gründungssitzung des Vereins „Beobachtergruppe der Sternwarte des Deutschen Museums“ statt, am 19. November 1998 wurde der Vertrag zwischen Verein und Museum unterzeichnet. Seither engagieren sich die Amateurastronomen mit Live-Beobachtungen, Vorträgen und vielerlei weiteren Aktivitäten dafür, den Besucherinnen und Besuchern des Deutschen Museums und allen Interessierten ein Fenster ins Universum zu öffnen.



Beim diesjährigen Astronomietag, am Samstag, 28. Oktober 2023, zeigt die Beobachtergruppe einmal mehr vollen Einsatz. Los geht es mit Vorträgen, Führungen, Planetariumsshows und Live-Beobachtungen um 10:30 Uhr. Abendlicher Höhepunkt wird – bei klarem Himmel – die partielle Mondfinsternis, die man ab 21:00 Uhr durch eigens bereitgestellte Teleskope im Museumsgarten mitverfolgen kann.



Den Astronomietag, zu dem Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateurastronomen zahlreiche Aktivitäten für alle Interessierten anbieten, gibt es seit 2003. Dieses Jahr findet er in ganz Deutschland und sogar an Standorten in der Schweiz am 28. Oktober statt. „Der Astronomietag ist neben der Museumsnacht einer der wichtigsten Termine in unserem Kalender“, sagt Klaus Rohe, erster Vorstand der Beobachtergruppe der Sternwarte des Deutschen Museums.



Diesen Verein gibt es sogar schon seit 1998. Dass das 25-jährige Gründungsjubiläum fast auf den Tag genau mit dem Astronomietag zusammenfällt, findet Klaus Rohe großartig: „Das ist eine hervorragende Möglichkeit, unsere Begeisterung für die Astronomie weiterzugeben und so mit den Besucherinnen und Besuchern des Deutschen Museums zu feiern!“



Bei Klaus Rohe wurde die Leidenschaft für alles rund ums All durch einen der Meilensteine der Raumfahrt ausgelöst: „Für mich war die Mondlandung, die ich als Jugendlicher gebannt vor dem Fernseher verfolgt habe, das einschneidende Erlebnis.“ Seither richtet er in seiner Freizeit regelmäßig den Blick nach oben. „Mit dem Eintritt in die Beobachtergruppe 2016 konnte ich dieses Hobby im Kreise Gleichgesinnter weiter ausbauen.“



Und es macht den Lehrern, Ingenieuren, Studenten, Ruheständlern, Naturwissenschaftlern oder „nur“ Amateurastronomen einfach Spaß, ihre himmlischen Erfahrungen an andere weiterzugeben. Mit einer wirklich einzigartigen Ausstattung im Deutschen Museum.



Für das Haus auf der Museumsinsel ist die Gruppe aus engagierten Amateuren „fachlich wie menschlich ein riesiger Gewinn“, wie Christian Sicka sagt. Der Astronomie-Kurator ist qua Amt als Museumsvertreter ebenfalls im Vereinsvorstand. Und dankbar für die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit: „Mit eigenem Personal konnte das Museum die Sternwarte nachts nicht betreiben, deshalb entstand damals der Gedanke, den Betrieb in die Hände Ehrenamtlicher zu legen.“



Dabei müssen die Beobachter neben dem Engagement auch enormes Wissen mitbringen. „Die naturwissenschaftlich fundierten und dem Niveau des Deutschen Museums entsprechenden Erläuterungen zu geben, ist schon eine Herausforderung“, sagt Christian Sicka. Eine, die die Beobachtergruppe der Sternwarte jetzt schon seit einem Vierteljahrhundert glänzend meistert.



Die regelmäßigen Abendöffnungen müssen allerdings im Moment wegen der Modernisierung des zweiten Gebäudeabschnitts leider pausieren. „Da wir derzeit ohne das Goerz-Teleskop der Oststernwarte auskommen müssen, setzen wir bis zu dessen Rückkehr auf Beobachtungsabende mit den privaten Teleskopen der Mitglieder, Vorträge und Vorführungen im neuen Zeiss-Planetarium“, sagt Klaus Rohe. „Und dann haben wir natürlich auch die großen Himmelsereignisse im Blick.“



So wie die partielle Mondfinsternis, die am Samstag, 28. Oktober 2023 der abendliche Höhepunkt des Astronomietags ist. Da sollen dann auch wieder die privaten Teleskope im Museumsgarten zum Einsatz kommen. „Wir hoffen sehr, dass der Himmel klar sein wird“, so Rohe, der dann auch selbst vor Ort ist – nach den Vorträgen und Führungen, die er und seine Vereinskolleginnen und Kollegen schon untertags anbieten.



„Der Beobachtergruppe kann man zum 25-jährigen Bestehen nicht gratulieren. Man muss ihr danken, dass sie sich über einen so langen Zeitraum nicht nur gehalten, sondern sich so lebendig weiterentwickelt hat. Der Dank kommt vom Deutschen Museum, das durch die Aktivitäten der Beobachtergruppe einen wesentlichen Attraktivitätspunkt in seinem Besucherangebot erfahren hat.



Danken kann man vor allem den Mitgliedern, die im Dienst der Astronomiebildung ihre Freizeit opfern, am Teleskop oder bei den regelmäßigen Vorträgen immer wieder die Sterne erklären und den Blick ins Universum ermöglichen. Gratulieren aber kann man dem Deutschen Museum, dass es eine so engagierte Gruppe an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat!“, so Christian Sicka. Gefeiert wird das gemeinsam mit den Museumsbesucherinnen und -besuchern beim Astronomietag am Samstag, 28. Oktober 2023.








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